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MONATSREPORTING 2020

Anlageklasse: Aktien

Die globalen Aktienmärkte zeigten zum Jahresende nach einem turbulenten Börsenjahr noch ein versöhnliches Ende. Nachdem diese im Februar/ März einen drastischen  Einbruch hinnehmen mussten, war es zu dem damaligen Zeitpunkt nur schwer vorstellbar, dass das Kalenderjahr 2020 zumindest ein gutes Aktienjahr werden könnte. Die Ausbreitung der Pandemie schien kaum eindämmbar zu sein und ein Impfstoff wurde erst auf den letzten Drücker in diesem Jahr präsentiert.

Auf die erste Corona-Welle und den daraus resultierenden umfassenden Lockdown, reagierten die Marktteilnehmer zunächst mit Panik. Sämtliche Assetklassen, auch krisenresistente Assetklassen, wurden abverkauft. Wenig später fand dieser Abverkauf sehr selektiv statt und es wurden vor allem mit Tech- und Biotech-Aktien mögliche Krisengewinner ausfindig gemacht.

Unterstützung gab es hierbei durch massive staatliche Konjunkturpakete und eine noch expansivere Geldpolitik, die an den Börsen in eine nahezu V-förmige Erholungsbewegung umschlug. Diese Erholungsbewegung wurde vor allem durch die Technologieaktien getragen, aber auch Gold und die Goldminen gehörten zu den Profiteuren. Der DAX beendete das Jahr 2020 mit einem Plus von 3,55 %, der MSCI World (EUR) stieg um 4,64 %.

Seit Dezember ist die Plutos Vermögensverwaltung AG, nebst dem Segment Real-Assets, auch zusätzlich für das Aktiensegment des SOLIT Wertefonds verantwortlich. Das für Aktien positive Umfeld haben wir dazu genutzt, um die Aktienquote des Fonds sukzessive auszubauen. Der MSCI Welt (EUR) verteuerte sich im Dezember um 1,81 %, der DAX konnte mit 3,22 % etwas stärker zulegen. Aufgrund unserer hohen Investitionssquote im Aktien-, Gold- und Goldminensegment konnte der Fonds an dieser positiven Entwicklung partizipieren und verzeichnete im Dezember einen Wertzuwachs von 6,27 %. Auf Jahressicht beläuft sich das Plus des Fonds auf 9,15 %.

Die Hoffnung auf eine deutliche Konjunkturerholung im nun angelaufenen Jahr 2021 wächst. Dies scheinen die Aktienmärkte, trotz der weiter steigenden Corona-Fallzahlen und des bestehenden Lockdowns, derzeit einzupreisen. Sogar besonders in Mitleidenschaft gezogene Unternehmen wie TUI erwarten für das Jahr 2021 einen weitgehend normalen Reise-Sommer. Ab 2022 wird von der Mehrzahl der Analysten eine Rückkehr des BIP zum Vorkrisenniveau erwartet. Voraussetzung wird allerdings sein, dass ein Ende/ eine Eindämmung der Pandemie absehbar ist. Das neue Jahr könnte für die Aktienmärkte zunächst positiv starten. Die Tendenz an den Aktien- und Edelmetallmärkten bleibt unserer Einschätzung nach unter Schwankungen nach oben gerichtet.

Anlageklasse: Edelmetalle

Das Jahr 2020 und die Vielschichtigkeit der Krise hat unser Leben verändert. Die Pandemie bedroht nicht allein unsere Gesundheit, sondern auch die wirtschaftliche Existenz vieler Menschen.

An den Aktienmärkten war die Erholungsbewegung nach dem ersten Lockdown vor allem durch die Technologieaktien getragen. Auch für die Gold und die dazugehörigen Goldminenunternehmen verlief das Jahr 2020 sehr positiv. Gold erzielte ein Jahresplus von 25,33 %, beim Goldminenindex Arca Gold Bugs (HUI) belief sich das Plus auf 23,85 %.

Im Dezember entwickelten sich Gold und die Goldminen ebenfalls erfreulich und starteten einen ersten Versuch die vorübergehende Konsolidierungsphase zu beenden. Gold verteuerte sich im Dezember um 6,83 %, der Goldminenindex HUI stieg um 5,63 %. Aufgrund unserer hohen Investitionssquote im Aktien-, Gold- und Goldminensegment konnte der Fonds an dieser positiven

Entwicklung partizipieren.  Der Anteilspreis verteuerte sich um Dezember um 6,27 %. Auf Jahressicht beläuft sich das Plus des Fonds auf 9,15 %.

In dem vor uns liegenden Jahr erwarten wir weiterhin ein positives Umfeld für Gold und die dazugehörigen Goldminen. Gold sollte weiterhin stark von den fiskalpolitischen Maßnahmen und einer ansteigenden Verschuldung der Staaten profitieren. Die Tendenz an den Aktien- und Edelmetallmärkten bleibt unserer Einschätzung nach unter Schwankungen nach oben gerichtet.

Nach einem freundlichen Start gaben die Edelmetallpreise im Monat November deutlich nach. Silber konnte sich mit einem Minus von 3,80 % noch am besten halten. Gold fiel wieder unter die Marke von 1.800 US-Dollar je Unze und verlor 5,26 %. Der HUI-Goldminen-Index entwickelte sich am schwächsten und verlor sogar 9,84 %. Dadurch reduzierte sich der Jahreszuwachs bei den Minen auf + 17,25 % und bei Gold auf + 17,32 %. Erwartungsgemäß hatte der Wahlausgang in den USA kurzfristig keinen Einfluss auf die Edelmetallpreise, langfristig ist durch eine massive Neuverschuldung und Finanzierung durch die Notenpresse mit deutlich höheren Preisen aller Rohstoffe zu rechnen. Zusätzlich litt der Goldpreis zum Monatsende noch unter Umschichtungen von defensiven Anlageklassen hin zu Anlageklassen, die stärker von einer konjunkturellen Erholung profitieren.

Aktuell befinden sich die Märkte noch im Bann der Entwicklung rund um die weltweiten Lockdowns und den damit verbundenen Unsicherheiten. Mittelfristig werden die Regierungen alles versuchen die Konjunktur wieder anzukurbeln. Dies wird wieder mit expansiver Geldpolitik und massiver Neuverschuldung einhergehen, was ab dem 2. Quartal 2021 zu steigenden Inflationsraten führen könnte. Damit wären weitere Preissteigerungen in den Edelmetallen und den Rohstoffen zu erwarten.

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