MONATSREPORTING 2021

Anlageklasse: Aktien

Die Hoffnung auf eine deutliche Konjunkturerholung und das erwartete große Konjunkturpaket in den USA hatten den globalen Aktienmärkten zunächst einen guten Start ins neue Jahr verschafft. Der DAX und der MSCI Welt (EUR) legten bis zu Monatsmitte zu und konnten neue Allzeithochs markieren. Zum Monatsende kamen allerdings zunehmend Zweifel an der Konjunkturerholung auf. Die Wachstumsraten für das erste Quartal wurden, bedingt durch den Lockdown, zurückgenommen und der Ifo-Indikator fiel überraschend. Der Dax beendete den Monat Januar mit einem Minus von 2,08 %, der MSCI Welt (EUR) verlor mit einem Minus von 0,35 % nur leicht.

Die im Aktiensegment befindlichen Positionen haben sich sehr gut entwickelt. Als besondere Treiber im Januar sind die Engagements in 3D Systems (+ 239 %), Canopy Growth (+ 63 %), BioNTech (+ 43 %) und Beyond Meat (+ 42 %) zu nennen. Auch die bestehenden Engagements im Krypto-Bereich lieferten einen positiven Performance-Beitrag. Eine der Kernpositionen ist hier Microstrategy. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr einen Großteil seiner liquiden Mittel in Bitcoins investiert und dadurch stark an der Entwicklung des Bitcoin-Preises partizipiert. Trotz der zunehmenden Unsicherheit im Hinblick auf die Konjunktur, sind die Trends vieler Aktien noch immer intakt. Die zum Teil hohen Bewertungsniveaus mahnen allerdings zur Vorsicht und eine Korrektur ist durchaus wahrscheinlicher geworden. Die monetäre Lage sollte einen Rücksetzer allerdings in Grenzen halten, sofern sich die Corona-Lage nicht weiter eintrübt.

Anlageklasse: Edelmetalle

Nach einem zunächst freundlichen Start ins neue Jahr, gaben die Kurse von Gold und den Goldminen im weiteren Januar Verlauf wieder nach. Gold beendete den Monat Januar mit einem Minus von 2,68 %, deutlich schwächer beendete der Goldminen-Index Arca Gold Bugs (HUI) den Monat mit einem Minus von 5,34 %. Silber konnte, getrieben durch Spekulationen über einen möglichen Short-Squeeze, den Januar mit einem Plus von 2,28 % abschließen. Der vergleichsweise höhere Anteil an Silberminenaktien im Portfolio federte den Rückgang im Gold-/ Minensegment etwas ab.

Noch immer befinden sich Gold und die Goldminenaktien in einer kurzfristigen trendbestätigenden Konsolidierung. Kleinere Anläufe diese Konsolidierung nach oben zu verlassen, blieben im Januar noch erfolglos. Die Rahmenbedingungen bleiben, im Hinblick auf eine weiterhin sehr expansive Geld- und Fiskalpolitik, unverändert günstig. Sollte es, wie von den Aktienmärkten derzeit eingepreist, zu einer Konjunkturerholung ab dem zweiten Halbjahr kommen, könnte eine daraus resultierende höhere Umlaufgeschwindigkeit der Geldmenge zu einer steigenden Inflation führen. Dies sollte Gold den nötigen Rückenwind liefern, die kurzfristige Korrektur zu beenden und neue Höchststände in Angriff zu nehmen. Weiter ausgebaut haben wir unsere Position in Tudor Gold. Der kanadische Explorer hatte Anfang Januar die letzten noch ausstehenden Bohrergebnisse aus 2020 veröffentlicht. Nun sollten alle Daten vorhanden sein und eine erste Ressourcenschätzung ist zu erwarten. Da es für Minengesellschaften zunehmend schwieriger ist neue Goldvorkommen zu erschließen, könnte eine positive Überraschung bei Tudor für Aufmerksamkeit in der Branche sorgen.

Anlageklasse: Aktien

Der Monat Februar begann für die globalen Aktienmärkte zunächst sehr positiv und viele der großen Indizes erzielten neue Rekordstände. Die Hoffnung auf Lockerungen und eine daraus resultierende schrittweise Rückkehr zur Normalität sorgten zunächst für Kauflaune. Mit der Hoffnung auf Lockerungen setzte ein zunehmender Favoritenwechsel an den Aktienmärkten ein. Waren es zuvor noch „Corona-Profiteure“ aus dem Tech-Bereich, die die Leitindizes nach oben trieben, verschob sich der Fokus der Marktteilnehmer im Monatsverlauf zunehmend auf zyklische Aktien, die von einer konjunkturellen Erholung stärker profitieren und noch deutlich günstigere Bewertungsniveaus aufweisen. Der deutliche Renditeanstieg zehnjähriger US-Staatsanleihen auf zeitweise über 1,6 % zum Monatsende, sorgte bei den Marktteilnehmern schließlich für Unmut und insbesondere Technologie-Aktien und Aktien mit verhältnismäßig hoher Verschuldung litten deutlich. Ausgelöst wurde der Renditeanstieg durch die Erwartung eines 1,9 Bio. US-Dollar hohen Konjunkturprogrammes der US-Regierung und der damit verbundenen Erwartung mittelfristiger Inflationsrisiken. Der DAX und der MSCI World (EUR) beendeten den Februar mit einem Zuwachs von 2,63 %, bzw. 2,54 %, wohingegen Technologiewerte verloren. Die US-Technologiebörse NASDAQ 100 gab auf Monatssicht 0,12 % nach.

Der SOLIT Wertefonds erzielte im Februar einen Wertzuwachs von 3,42 %. Zu den Gewinnern im Aktiensegment gehörten nebst unseren Investments in Kryptowährungen vor allem Rohstoffaktien. Zukäufe wurden im Rohstoffsektor in Ölwerten getätigt, die relative Stärke aufbauten. Gebremst wurde die Entwicklung durch zuvor sehr stark gelaufene Technologiewerte, bei denen im Monatsverlauf Gewinnmitnahmen einsetzten. Der jüngste Renditeanstieg findet auf einem historisch niedrigen Niveau statt. Durch die mit einem Zinsanstieg einhergehende Konjunkturerholung zählten vor allem Finanzinstitute und Rohstoffaktien zu den Gewinnern. Aber auch zyklische Aktien konnten profitieren. Die weitere Entwicklung der Zinsen könnte die Aktienmärkte in nächster Zeit weiterhin belasten und die bereits angelaufene Branchenrotation könnte sich zu Lasten der Technologiewerte weiter fortsetzen. Da sich die Aktienmärkte noch auf einem hohen Niveau befinden, sollten Gewinnmitnahmen ebenfalls nicht gemieden werden.

Anlageklasse: Edelmetalle

Auch im Februar setzte sich die Konsolidierung bei den Edelmetallen fort. Nach einem schwachen Jahresstart verloren Gold und der dazugehörige Goldminenindex Arca Gold Bugs (HUI) auf Monatssicht 6,17 %, bzw. 11,80 %. Etwas stabiler konnte sich, wie im Januar, der Silberpreis halten. Silber verlor mit einem Minus von 1,15 % nur leicht. Belastend wirkten sich vor allem die gestiegenen Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen, sowie der stärkere US-Dollar auf die Edelmetallpreise aus. Gegen den Trend bei Gold und Silber sowie den Minenaktien konnte der SOLIT Wertefonds um 3,42 % zulegen.

Der Renditeanstieg der US-Staatsanleihen und die damit verbundenen gestiegenen Inflationserwartungen schürten bei den Markteilnehmern die Sorge, dass die Notenbanken von ihrer expansiven Geldpolitik abweichen könnten und die Zügel nicht weiter lockern würden. Diesen Ängsten hatte der Chef der amerikanischen Notenbank Jerome Powell zwar eine Ablehnung erteilt, allerdings fanden zuletzt noch immer größere Verkäufe bei Gold-ETCs statt. Das Umfeld für Gold ist weiter sehr positiv. Trotz des Renditeanstiegs der US-Bonds befinden sich die Zinsen noch immer auf einem historisch niedrigen Niveau. Die Realzinsen bleiben aufgrund der gestiegenen Inflationsraten weiterhin negativ. Eine Abkehr von der expansiven Geldpolitik ist unseres Erachtens nicht zu erwarten. Die Verabschiedung weiterer Konjunkturprogramme zur Stabilisierung der Wirtschaft wird die Verschuldung der Staaten weiter in die Höhe treiben. Die seit Herbst letzten Jahres laufende Korrektur des Goldpreises ist, trotz des Rückganges seit Jahresbeginn, noch immer als trendbestätigende Konsolidierung zu sehen.

Anlageklasse: Aktien

Der Monat März war für die globalen Aktienmärkte ein sehr guter Börsenmonat. Viele Indizes erzielten neue Höchststände und auch der DAX konnte erstmalig die 15.000 Punkte-Marke überwinden. Die Hoffnung auf eine Wiederöffnung der Wirtschaft beflügelte die Börsen, trotz warnender Stimmen hierzulande über die Notwendigkeit eines kurzen und harten Lockdowns und weiter steigender Corona-Fallzahlen. Außerhalb Deutschlands/ Europa hingegen wurden deutliche Fortschritte beim Impfen verzeichnet. Indes verbessern sich die Verbraucherstimmung und die Einkaufsmanagerindizes weiter. Die lockere Geldpolitik und die Verabschiedung gigantischer Konjunkturpakete beflügeln vor allem zyklische Aktien. In Erwartung wieder steigender Wachstumsraten stiegen zuletzt ebenso die Inflationserwartungen. Die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen zogen weiter an und notierten zuletzt bei knapp über 1,7 %, was in etwa dem Vor-Corona-Niveau entspricht. Die Aktienmärkte ließen sich davon nicht bremsen und setzten ihre Erholungsbewegung fort. Der DAX, in dem viele zyklische Unternehmen enthalten sind, verteuerte sich im März um 8,86 %, die US-Technologiebörse Nasdaq 100 konnte lediglich 1,41 % zulegen.

Der anhaltende Favoritenwechsel der Marktteilnehmer hatte auch die Entwicklung des Fonds gebremst. Der Anstieg der großen Aktienindizes wurde erst zum Monatsende hin durch mehr Marktbreite getragen. Technologieaktien, die besonders in den ersten sechs Wochen des Jahres einen überproportional guten Performancebeitrag geliefert hatten, entwickelten sich relativ schwach. Zum Monatsbeginn hatten wir im Fonds den Anteil an Technologieaktien reduziert. Euphorie ist an den Börsen noch nicht zu erkennen, sodass die Chancen auf eine durch die Breite getragene Erholungsbewegung gut sind.

Anlageklasse: Edelmetalle

Auch im März gelang es den Edelmetallen nicht die Konsolidierung zu beenden. Gold und Silber verloren weiter und bauten ihre Verluste seit Jahresbeginn aus. Gold gab im März 1,51 % nach, deutlich mehr verlor Silber mit einem Minus von 8,51 %. Seit Jahresanfang beläuft sich das Minus beim Goldpreis auf 10,07 %. Der Goldminenindex Arca Gold Bugs (HUI) konnte entgegen dem schwächelnden Goldpreis den Monat mit einem Zuwachs von 5,86 % beenden. Belastend wirkte sich vor allem die zunehmende Risikoaffinität der Marktteilnehmer, sowie die gestiegenen Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen auf die Edelmetallentwicklung aus.

Silber verlor im Berichtszeitraum stärker als Gold, sodass die Investments in Silberminenunternehmen überproportional verloren und einen Teil ihrer Outperformance zu den Goldminenaktien abgaben. Die Rücksetzer bei Gold und Silber sind noch immer trendbestätigende Konsolidierungen. Das Umfeld für Gold und Silber bleibt, trotz der gestiegenen Renditen der US-Staatsanleihen, weiter positiv. Die gestiegenen Inflationserwartungen könnten schon bald zu wieder steigenden Notierungen bei den Edelmetallen führen.

Anlageklasse: Aktien

Der Monat April war für die globalen Aktienmärkte ein guter Börsenmonat. Beflügelt von guten Konjunkturdaten, sowie einer gut endenden Quartalsberichtssaison, insbesondere der US-Unternehmen, konnten die globalen Aktienmärkte weiter zulegen. Der DAX verteuerte sich um 0,85 %, etwas stärker zulegen konnte der MSCI Welt (EUR) mit einem Zuwachs von 2,04 %. Erste Anzeichen einer Beendigung ihrer relativen Schwäche zeigten die Technologieaktien, die größtenteils den hohen Erwartungen gerecht werden konnten und mit guten Quartalsergebnissen auftrumpften. Die Nasdaq 100 beendete den Monat April daher besonders stark mit einem Plus von 5,88 %. Ein größeres Kursfeuerwerk blieb in der Breite jedoch aus. Die Börsen scheinen die guten Ergebnisse und einen konjunkturellen Aufschwung bereits vorweggenommen zu haben.

Der SOLIT Wertefonds verzeichnete im April einen Wertzuwachs von 1,33 %.

Mit dem Monat Mai beginnt nun statistisch betrachtet eine tendenziell schwache Börsenphase. Die Effekte der Konjunkturpakete, die weiterhin lockere Geldpolitik und die zuletzt gute Unternehmensberichtssaison hatten die Börsen nur leicht beflügelt, was zur Vorsicht mahnt.

Anlageklasse: Edelmetalle

Der Monat April war für die Edelmetalle ein guter Monat. Gold konnte im Berichtszeitraum 3,61 % zulegen und reduzierte somit das Minus seit Jahresbeginn auf nun 6,83 %. Etwas stärker konnten Silber und der Goldminenindex Arca Gold Bugs (HUI) mit einem Plus von 6,22 %, bzw. 3,84 % zulegen. Die Edelmetallmärkte zeigten somit erste Tendenzen einer baldigen Beendigung der Konsolidierung. Stehen nun für die Aktienmärkte mit den Monaten Mai und Juni saisonal betrachtet eher schwächere Börsenmonate vor der Tür, beginnen viele Goldexplorer nun sukzessive mit der neuen Bohrsaison, bzw. der Suche nach neuen Goldvorkommen. Insgesamt bleibt das Umfeld für die Edelmetallmärkte weiterhin günstig.

Etwas Geduld ist bei dem Segment der Minengesellschaften am höchsten gewichteten Goldminenwert Tudor Gold gefragt. Nach einem langen und harten Winter könnte nun bald mit der neuen Bohrsaison und somit der Suche nach weiteren Goldvorkommen gestartet werden. Tudor Gold hatte im März eine erste Ressourcenschätzung bekannt gegeben und mit ca. 28 Mio. Unzen einen der größten Goldfunde der letzten Jahrzehnte veröffentlicht. Die Chancen stehen gut, dass sich die sehr positiven Bohrergebnisse aus dem letzten Jahr weiter fortsetzen und für viel Phantasie sorgen. Im Erfolgsfall ist damit zu rechnen, dass sich im Laufe des Jahres große Minengesellschaften für Tudor Gold interessieren könnten, da viele Minengesellschaften auf der Suche nach neuen Goldvorkommen sind, um sich das Wachstum für die nächsten Jahre zu sichern.

Anlageklasse: Aktien

Der Monat Mai verlief für die globalen Aktienmärkte unspektakulär. Wohingegen der DAX um 1,9 % zulegen konnte, belief sich der Zuwachs beim MSCI Welt (EUR) auf lediglich 0,2 %. Die US-Technologiebörse Nasdaq 100 beendete den Mai sogar mit einem Minus von 1,3 %. Die konjunkturelle Erholung schreitet indes voran. Selbst bei den durch Corona besonders stark in Mitleidenschaft gezogenen Aktien aus den Bereichen Tourismus wächst die Hoffnung auf einen weitestgehend normalen Reisesommer. Mit der konjunkturellen Erholung kamen auch Sorgen um einen deutlichen Anstieg der Inflation auf. Die noch bestehenden Lieferengpässe in vielen Bereichen begrenzen das Angebot an Waren und verstärken diesen Effekt, wenn auch voraussichtlich nur temporär. Rohstoffaktien, die im Wertefonds eine hohe Gewichtung aufweisen, konnten hiervon besonders profitieren. Für weitere Schlagzeilen sorgten die Kryptowährungen. Nach enormen Kurszuwächsen seit Jahresbeginn, korrigierte der Bitcoin-Preis im Mai um mehr als 35 %. Bereits Anfang Mai hatten wir die taktisch hohe Gewichtung in Bitcoins und den dazugehörigen Bitcoin-Aktien bei Bitcoin-Kursen über 57.000 USD mehr als halbiert, sodass der Fonds sich im Monat Mai stabil zeigte und eine Wertsteigerung von 3,4 % erzielen konnte.

Im Aktiensegment gehört Nokia zu den Neuanschaffungen im Fonds. Seit der Umstrukturierung vom einstigen Handybauer zum Netzwerkausrüster, profitiert Nokia vor allem vom Ausbau der 5G Netze. Das erste Quartal 2021 verlief für die Finnen recht gut und es konnte eine deutliche Umsatzsteigerung erzielt werden. Aus einem operativen Vorjahresverlust von 76 Mio. EUR erwuchs nun ein Gewinn von 431 Millionen Euro.

Anlageklasse: Edelmetalle

Der Monat Mai war für die Edelmetallmärkte ein sehr guter Monat. Gold konnte im Berichtszeitraum um 7,88 % zulegen und das seit Jahresbeginn bestehende Minus ausgleichen. Etwas stärker konnten Silber und der Goldminenindex Arca Gold Bugs (HUI) mit einem Plus von 8,30 %, bzw. 15,94 % ansteigen. Ein Ende der Konsolidierung bei Gold steht aus technischer Sicht nun kurz bevor. Wurde Bitcoin im April noch als das „neue Gold“ bezeichnet, scheinen viele Marktteilnehmer im Mai von der sehr volatilen digitalen Währung in die älteste Währung der Welt umgeschichtet zu haben. Die Erwartung deutlich steigender Inflationsraten sorgte ebenfalls für weitere Nachfrage nach Gold.

Am 28. Juni tritt mit Basel III ein neues regulatorisches Rahmenwerk für Banken in Kraft, um die Kreditvergabe zu entschulden. Mit dieser Vorschrift werden alle nicht zugewiesenen Gold-Papierkontrakte, die gegen Ausleihungen gehalten werden, bilanziell entwertet. Insbesondere die an der US-Warenterminbörse COMEX gehandelten Gold-Futures sind nur zu einem Bruchteil gedeckt. Um diese neue Vorschrift erfüllen zu können, müssten Banken nun entweder ihr Eigenkapital deutlich erhöhen, um die entsprechenden Reserven bereitzustellen, oder den Handel mit dem sogenannten Papiergold reduzieren oder gar ganz einstellen. Um weiterhin „nicht allokiertes“ Gold zu handeln, wären die Zentralbanken oder andere Investoren gezwungen, physisches Gold zu kaufen. Der Markt für physisches Gold würde dadurch eine deutliche Aufwertung erfahren.

Anlageklasse: Aktien

Im Monat Juni erreichte die US-Technologiebörse Nasdaq ein neues Rekordhoch und stieg um 6,34 %. Der Deutsche Aktien Index konnte bei diesem Anstieg nicht mithalten und erreichte lediglich ein kleines Plus von 0,71 %. Somit beendete der DAX-Index das erste Halbjahr mit einem soliden Anstieg von 13,21 %. Die Nasdaq erreichte mit einem Plus von 12,93 % ein ebenfalls sehr gutes Ergebnis. Getragen wurden die freundlichen Aktienmärkte von einem weiterhin üppigen Geldmengenwachstum und positiven Gewinnaussichten vieler Unternehmen.

Während die guten Konjunktur- und Unternehmensnachrichten weitgehend in den aktuellen Kursen enthalten sind, erhöhen sich die Unsicherheiten an den Märkten bis zum Herbst. Das Thema Bundestagswahlen findet an den Märkten noch nicht statt. Mit welchem Ausmaß die „Delta-Variante“ des Virus zu einer neuen Ansteckungswelle führen kann, bleibt ebenfalls eine wichtige Frage. Deutlich höhere Inflationsraten im Herbst werden als temporär angesehen und ebenfalls wenig an den Börsen berücksichtigt. Mit Auflösung der angesprochenen Themen wird auch die mittelfristige Tendenz an den Börsen klarer erkennbar. Auf lange Sicht bleibt eine Fortsetzung des Aufwärtstrends die wahrscheinlichere Variante.

Neu ins Portfolio aufgenommen wurde American Water Works. Hierbei handelt es sich um ein amerikanisches Wasserversorgungsunternehmen mit Sitz in New Jersey. Seit 2008 hat das Unternehmen jährlich seine Dividendenzahlungen erhöht.

Anlageklasse: Edelmetalle

Die Aussagen der amerikanischen Notenbank auf ihrer jüngsten Sitzung konnten mit „Die Party geht weiter“ übersetzt werden, was den Aktienmärkten deutlichen Auftrieb verlieh. Die Edelmetallmärkte profitierten nicht von dieser Entwicklung und verloren im Juni weiter an Boden. Gold fiel unter die Marke von 1.800 $/oz. und gab im Juni um 7,24 % nach. Silber verlor 6,95 % und blieb im Jahresverlauf mit einem Minus von 0,99 % relativ stabil. Gold dagegen verlor im ersten Halbjahr 6,76 %. Der HUI-Goldminen-Index gab im Berichtszeitraum 16,26 % ab und seit Jahresbeginn insgesamt um 10,89 % nach. Es war eine große Überraschung, dass von einem zunehmend inflationären Umfeld die Edelmetalle keinen Nutzen ziehen konnten.

Die wohl wichtigste Frage, die die Marktteilnehmer an den Märkten beschäftigt, dreht sich um das Thema Inflation. Wie nachhaltig oder doch nur temporär ist der Anstieg der Preise? Von entscheidender Bedeutung wird das Vertrauen der Investoren in unser Geldsystem sein. Werden die Notenbanken tatsächlich die Zinsen erhöhen, wenn sich das Wirtschaftswachstum beschleunigt? Verkraften die Staatshaushalte eine höhere Zinsbelastung? Und wo liegen die Grenzen? Eine gigantische Verschuldung und steigende Zinszahlungen könnten so manche Staatshaushalte aus dem Ruder laufen lassen. Wahrscheinlich bleibt die Inflation der eleganteste Weg aus dieser Misere.

Anlageklasse: Aktien

Der Monat Juli war für die westlichen Aktienmärkte ein guter Börsenmonat. Die konjunkturelle Entwicklung nahm weiter an Fahrt auf und die bislang publizierten Unternehmensergebnisse für das zweite Quartal waren überwiegend positiv. Die Notenbanken, sowohl die EZB als auch die Fed, beschlossen ihre Zinsen unverändert auf sehr niedrigem Niveau zu belassen. Trotz der guten Konjunkturentwicklung wird die Fed auch weiterhin an den monatlichen Anleihekäufen über 120 Mrd. EUR festhalten und den Markt mit ausreichend Liquidität versorgen. Der DAX konnte in diesem Umfeld mit einem Zuwachs von 0,09 % nur leicht zulegen, stärker entwickelte sich der MSCI Welt (EUR) mit einem Plus von 1,78 %. Schwach entwickelten sich chinesische Aktien, nachdem die chinesische Regierung verschärfte Regulierungen verkündet hatte. Der Hang Seng (Hong Kong) gab im Juli 9,94 % ab. Der SOLIT Wertefonds konnte im Juli einen Wertzuwachs von 0,86 % erzielen.

Mit einem Fokus auf eher defensive Branchen über die statistisch schwachen Sommermonate hinweg, wird einer vorsichtigen Markteinschätzung Rechnung getragen. Zwar waren die jüngsten Quartalsergebnisse der meisten Unternehmen positiv, allerdings hatten Aktien, wie Apple, nicht mehr auf gute Quartalsergebnisse reagiert. Die Gefahr, dass gute Ergebnisse bereits zu Genüge in den aktuellen Aktienkursen eingepreist sind, wächst. Indes mehren sich die Sorgen um einen weiteren Lockdown gegen Ende des Jahres, sollte es europaweit nicht zu wieder rückläufigen Inzidenzen kommen. Positiv ist, dass trotz der positiven Entwicklung an den Aktienmärkten noch keine Euphorie an den Börsen zu erkennen ist und noch ein hohes Maß an Vorsicht, welche sich durch hohe Cash-Quoten ausdrückt, bei Investoren zu erkennen ist.

Anlageklasse: Edelmetalle

Der Monat Juli zeigte bei den Edelmetallen ein gemischtes Bild. Wohingegen Gold und die dazugehörigen Goldminenaktien sich positiv entwickelten, verloren Silber und Silberminenaktien deutlich. Der Goldpreis und der Goldminenindex Arca Gold Bugs (HUI) konnten 2,48 %, bzw. 2,52 % zulegen. Silber hingegen verlor auf Monatssicht 2,42 %. Obwohl die Notenbanken weiter eine sehr expansive Geldpolitik signalisierten und die Zinsen unverändert auf sehr niedrigem Niveau beließen, gelang es den Edelmetallen nicht, ihre nun schon seit Herbst 2020 bestehende Konsolidierungsphase zu beenden. Für Gesprächsstoff sorgt immer wieder die Rohstoffknappheit und der daraus begründete Anstieg der Inflationsrate, die nun im Juli wieder leicht rückläufig war. Aufgrund der durch den Lockdown noch immer bestehenden Lieferengpässen und der schließlich einsetzenden konjunkturellen Erholung, stieg die Inflationsrate bis zur Jahresmitte deutlich an. Marktteilnehmer erwarten wieder eine Normalisierung der Inflationsrate, sobald sich globale Lieferketten sukzessive zurückgebildet haben.

Die Kernfrage für die Edelmetall- und Rohstoffmärkte bleibt, ob der Anstieg der Inflation nur temporär oder längerfristig sein wird. In Erwartung, dass sich Lieferengpässe zum Jahresende hin wieder normalisieren, preist der Markt aktuell einen temporären Anstieg ein. Derzeit gehen die Notenbanken ebenfalls nicht von einem nachhaltigen Anstieg der Inflation aus, weshalb die expansive Geldpolitik unverändert beibehalten wird. Kurzfristig könnte dieses Szenario die Edelmetalle belasten. Langfristig verfolgen die Notenbanken das klare Ziel die Inflationsrate nachhaltig über ein als „gesund“ erachtetes Niveau zu treiben. Höhere Inflationsraten und ein anhaltendes Niedrigzinsniveau dürfte insbesondere den hoch verschuldeten Staaten entgegenkommen. Die Konsolidierung beim Gold bleibt noch immer trendbestätigend.

Anlageklasse: Aktien

Für die globalen Aktienmärkte war der Sommermonat August ein erfreulicher Börsenmonat. Der DAX konnte im Berichtszeitraum 1,87 % zulegen, beim MSCJ World (EUR) belief sich das Plus auf 2,81 %. Deutlich stärker ging es für den US-Technologieindex Nasdaq 100 mit einem Zuwachs von 4,16 % nach oben. In einem Spannungsfeld zwischen guter konjunktureller Erholung und der Angst vor einer restriktiveren Geldpolitik der Notenbanken, gingen am Ende die Technologieaktien als Gewinner hervor. Die Notenbanken werten das Schreckgespenst „Inflation“ als nur vorübergehendes Phänomen, so dass kurzfristig mit keinen Zinssteigerungen zu rechnen sein wird.

Mit dem Monat September steht nun für die Aktienmärkte ein statistisch gesehen schwacher Börsenmonat vor der Tür. Die Corona-Fallzahlen steigen auch hierzulande wieder an. Zwischenzeitlich gewannen, als Folge der Lockerungen, viele durch die Pandemie in Mitleidenschaft gezogene Aktien überproportional an Wert. Dies relativiert sich aktuell und Werte aus den Sektoren Industrie, Tourismus, etc. verlieren an Dynamik. Technologieaktien bleiben weiterhin gefragt. Auch die Bundestagswahlen Ende September könnten zu größeren Unsicherheiten an den Aktienmärkten führen. Mit einem verhältnismäßig hohen Kassenbestand wird diesen Unsicherheitsfaktoren Rechnung getragen.

Anlageklasse: Edelmetalle

Im Monat August hatte sich der Goldpreis kaum verändert. Deutlich größere Bewegungen zeigten hingegen der Silberpreis und der Goldminenindex Arca Gold Bugs (HUI). Der Silberpreis gab um 6,15 % nach, der HUI verlor im gleichen Zeitraum 7,27 %. Bitcoin erholte sich im August weiter und verteuerte sich um 14,15 %. Besonderes Augenmerk richteten die Marktteilnehmer auf die Aussagen der Notenbanken hinsichtlich der weiteren geldpolitischen Entwicklung. Die Inflationsraten sind zuletzt deutlich gestiegen. In den USA stiegen die Verbraucherpreise um über 5 %. Auf einen Inflationsanstieg folgen meist steigende Zinsen, um dem Geld wiederum einen Mehrwert zu verschaffen. Diese Sorge einer restriktiveren Geldpolitik der Notenbanken, die mit Zinssteigerungen einhergeht, besorgte die Marktteilnehmer. Die Notenbanken rechnen, bedingt durch die Coronakrise, allerdings nur temporär mit erhöhten Inflationsraten, so dass sich die „Zinssorgen“ im Monatsverlauf zunehmend verflüchtigten. Dennoch ist davon auszugehen, dass die amerikanische Notenbank in einigen Monaten beginnen könnte, das Volumen ihrer monatlichen Anleihekäufe zurückzufahren. Zinssteigerungen werden erst in 2023 erwartet. Ob sich die Inflationsraten mit der Rückbildung von Lieferketten/-engpässen wieder normalisieren bleibt hingegen fraglich, da die Nachfrage aus einzelnen Sektoren sehr hoch ist (z.B. Halbleiterindustrie).

Neuigkeiten gab es indes auch von einem unserer Kerninvestments im Minensegment: Tudor Gold. Das Unternehmen publizierte weitere Bohrergebnisse, die positiv zu werten sind. Das Unternehmen startete im Mai ein neues, gewaltiges Bohrprogramm, um weitere Goldvorkommen nachweisen zu können. Für das Gebiet „Goldstorm“ hatte das Unternehmen im März eine erste offizielle (Teil-) Ressourcenschätzung bekanntgegeben. Mit knapp 28 Mio. Unzen Gold konnte das Unternehmen einer der größten Goldfunde der letzten 30 Jahre verzeichnen. Mit den jüngsten Bohrergebnissen konnte man das Gebiet „Goldstorm“ erweitern und es gelang noch immer nicht die Grenzen dieses Gebietes zu definieren, so dass davon auszugehen ist, dass hier weitere Millionen Unzen Gold nachgewiesen werden können. Erste Bohrungen im Gebiet „Perfect Storm“ (PSZ) deuten auf ein ähnliches Goldvorkommen hin, wie es bei Goldstorm der Fall ist. Dies macht Tudor als Übernahmeziel für größere Minengesellschaften noch interessanter, da viele Gesellschaften sich mit dem Problem rückläufiger Goldressourcen konfrontiert sehen.

Anlageklasse: Aktien

Zunehmende Wachstumssorgen und die Furcht vor anziehenden Inflationsraten angesichts weiter steigender Energiepreise haben im Monat September dem Aktienmärkten zugesetzt. Während die US-Technologiebörse Nasdaq 5,73 % nachgab, verlor der Deutsche Aktienindex Dax 3,63 % und der MSCI World Index (EUR) 2,51 %. Angesichts wieder steigender Renditen an den Rentenmärkten standen vor allem die hoch bewerteten Wachstumsaktien unter Verkaufsdruck. Immer mehr setzte sich an den Märkten die Einschätzung durch, dass das Zinstief bereits hinter uns liegen könnte und mit einem weiteren Zinsanstieg gerechnet werden muss.

Der SOLIT Wertefonds konnte sich diesem schwierigen Umfeld nicht entziehen und verlor im September 4,75 %. Über die statistisch schwachen Sommermonate haben wir unseren Fokus auf eher defensive Branchen gelegt. Das hatte allerdings nicht den erwünschten positiven Effekt. So musste beispielsweise der Kurs des amerikanischen Wasserversorgungskonzerns American Water Works im September einen Kursverlust von 5,39 % hinnehmen.

Die jährliche Inflationsrate in Deutschland erreichte im Monat September bereits 4,1 % und in den USA über 5 %. Nichtintakte Lieferketten, steigende Energiepreise und akuter Fachkräftemangel lassen nicht, wie von offizieller Seite immer wieder betont wird, die Preisanstiege als temporär erscheinen. Es stellt sich die spannende Frage, welche Prioritäten die Notenbanken bei einer sich abschwächenden Konjunktur und weiter steigender Inflationsraten setzen. Mehrheitlich wird mit einem höheren Zinsniveau und nach wie vor üppiger Geldversorgung gerechnet. Solange die Märkte liquide bleiben, sollte eine Zinswende kein großes Problem bereiten. Dort, wo die Bewertungen am höchsten sind, entstehen auch die größten Risiken. Es zeichnet sich somit ein Favoritenwechsel ab, der per Saldo in den Indizes wahrscheinlich nur wenig sichtbar wird.

Anlageklasse: Edelmetalle

Konjunkturabkühlungen und die Furcht vor höheren Inflationsraten haben im Monat September den Märkten zugesetzt. Während die Aktienmärkte zum Teil über 5 % nachgaben, war auch im Edelmetallsektor ein Rückgang zu beobachten. Gold verlor im Berichtszeitraum 3,13 %, wobei die Verluste beim Silber mit -8,07 % und dem HUI-Goldminen-Index mit -8,61 % noch deutlich größer ausfielen.

Der SOLIT Wertefonds konnte sich im September dem Abwärtstrend der Goldminenaktien und dem Edelmetallsektor nicht gänzlich entziehen und verzeichnete einen Kursrückgang um 4,75 %. Aufgrund einer erhöhten Liquiditätsreserve und einer defensiven Aktienauswahl zeigte sich der Edelmetallbereich des Fonds stabiler als der Goldminenindex HUI. Belastet wurden die Minen zum einen durch rückläufigen Gold- und Silberpreise sowie durch deutlich anziehende Ölpreise. Neben den Personalkosten gehört Öl zu den größten Kostenfaktoren einer Mine und beide reduzieren somit die Margen.

Die nicht nur in Deutschland, zum Teil auf über 5 %, steigenden Inflationsraten sorgen dafür, dass die Edelmetallmärkte überproportional profitieren könnten. Insbesondere wenn sich die Realzinsen weiterhin im negativen Bereich bewegen.

Allgemein gelten Goldminen als wenig nachhaltig, was sich bisher als zusätzlicher Belastungsfaktor erweist. Eine neue Technologie könnte hier für viel Phantasie sorgen. Ein Forscherteam aus Finnland hat das hochgiftige Zyanid in einem wichtigen Teil der Goldgewinnung aus Erz erfolgreich ersetzt. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Chemical Engineering veröffentlicht. Die Methode ist zwar noch sehr neu, hat aber durchaus das Potential, eine erfolgreiche Alternative zum herkömmlichen industriellen Verfahren zu werden. Die Branche könnte hierdurch eine Neueinschätzung für eine günstigere Nachhaltigkeit und höheres Ertragspotential erfahren.

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MONATSREPORTING 2020

Anlageklasse: Aktien

Die globalen Aktienmärkte zeigten zum Jahresende nach einem turbulenten Börsenjahr noch ein versöhnliches Ende. Nachdem diese im Februar/ März einen drastischen  Einbruch hinnehmen mussten, war es zu dem damaligen Zeitpunkt nur schwer vorstellbar, dass das Kalenderjahr 2020 zumindest ein gutes Aktienjahr werden könnte. Die Ausbreitung der Pandemie schien kaum eindämmbar zu sein und ein Impfstoff wurde erst auf den letzten Drücker in diesem Jahr präsentiert.

Auf die erste Corona-Welle und den daraus resultierenden umfassenden Lockdown, reagierten die Marktteilnehmer zunächst mit Panik. Sämtliche Assetklassen, auch krisenresistente Assetklassen, wurden abverkauft. Wenig später fand dieser Abverkauf sehr selektiv statt und es wurden vor allem mit Tech- und Biotech-Aktien mögliche Krisengewinner ausfindig gemacht.

Unterstützung gab es hierbei durch massive staatliche Konjunkturpakete und eine noch expansivere Geldpolitik, die an den Börsen in eine nahezu V-förmige Erholungsbewegung umschlug. Diese Erholungsbewegung wurde vor allem durch die Technologieaktien getragen, aber auch Gold und die Goldminen gehörten zu den Profiteuren. Der DAX beendete das Jahr 2020 mit einem Plus von 3,55 %, der MSCI World (EUR) stieg um 4,64 %.

Seit Dezember ist die Plutos Vermögensverwaltung AG, nebst dem Segment Real-Assets, auch zusätzlich für das Aktiensegment des SOLIT Wertefonds verantwortlich. Das für Aktien positive Umfeld haben wir dazu genutzt, um die Aktienquote des Fonds sukzessive auszubauen. Der MSCI Welt (EUR) verteuerte sich im Dezember um 1,81 %, der DAX konnte mit 3,22 % etwas stärker zulegen. Aufgrund unserer hohen Investitionssquote im Aktien-, Gold- und Goldminensegment konnte der Fonds an dieser positiven Entwicklung partizipieren und verzeichnete im Dezember einen Wertzuwachs von 6,27 %. Auf Jahressicht beläuft sich das Plus des Fonds auf 9,15 %.

Die Hoffnung auf eine deutliche Konjunkturerholung im nun angelaufenen Jahr 2021 wächst. Dies scheinen die Aktienmärkte, trotz der weiter steigenden Corona-Fallzahlen und des bestehenden Lockdowns, derzeit einzupreisen. Sogar besonders in Mitleidenschaft gezogene Unternehmen wie TUI erwarten für das Jahr 2021 einen weitgehend normalen Reise-Sommer. Ab 2022 wird von der Mehrzahl der Analysten eine Rückkehr des BIP zum Vorkrisenniveau erwartet. Voraussetzung wird allerdings sein, dass ein Ende/ eine Eindämmung der Pandemie absehbar ist. Das neue Jahr könnte für die Aktienmärkte zunächst positiv starten. Die Tendenz an den Aktien- und Edelmetallmärkten bleibt unserer Einschätzung nach unter Schwankungen nach oben gerichtet.

Anlageklasse: Edelmetalle

Das Jahr 2020 und die Vielschichtigkeit der Krise hat unser Leben verändert. Die Pandemie bedroht nicht allein unsere Gesundheit, sondern auch die wirtschaftliche Existenz vieler Menschen.

An den Aktienmärkten war die Erholungsbewegung nach dem ersten Lockdown vor allem durch die Technologieaktien getragen. Auch für die Gold und die dazugehörigen Goldminenunternehmen verlief das Jahr 2020 sehr positiv. Gold erzielte ein Jahresplus von 25,33 %, beim Goldminenindex Arca Gold Bugs (HUI) belief sich das Plus auf 23,85 %.

Im Dezember entwickelten sich Gold und die Goldminen ebenfalls erfreulich und starteten einen ersten Versuch die vorübergehende Konsolidierungsphase zu beenden. Gold verteuerte sich im Dezember um 6,83 %, der Goldminenindex HUI stieg um 5,63 %. Aufgrund unserer hohen Investitionssquote im Aktien-, Gold- und Goldminensegment konnte der Fonds an dieser positiven

Entwicklung partizipieren.  Der Anteilspreis verteuerte sich um Dezember um 6,27 %. Auf Jahressicht beläuft sich das Plus des Fonds auf 9,15 %.

In dem vor uns liegenden Jahr erwarten wir weiterhin ein positives Umfeld für Gold und die dazugehörigen Goldminen. Gold sollte weiterhin stark von den fiskalpolitischen Maßnahmen und einer ansteigenden Verschuldung der Staaten profitieren. Die Tendenz an den Aktien- und Edelmetallmärkten bleibt unserer Einschätzung nach unter Schwankungen nach oben gerichtet.

Nach einem freundlichen Start gaben die Edelmetallpreise im Monat November deutlich nach. Silber konnte sich mit einem Minus von 3,80 % noch am besten halten. Gold fiel wieder unter die Marke von 1.800 US-Dollar je Unze und verlor 5,26 %. Der HUI-Goldminen-Index entwickelte sich am schwächsten und verlor sogar 9,84 %. Dadurch reduzierte sich der Jahreszuwachs bei den Minen auf + 17,25 % und bei Gold auf + 17,32 %. Erwartungsgemäß hatte der Wahlausgang in den USA kurzfristig keinen Einfluss auf die Edelmetallpreise, langfristig ist durch eine massive Neuverschuldung und Finanzierung durch die Notenpresse mit deutlich höheren Preisen aller Rohstoffe zu rechnen. Zusätzlich litt der Goldpreis zum Monatsende noch unter Umschichtungen von defensiven Anlageklassen hin zu Anlageklassen, die stärker von einer konjunkturellen Erholung profitieren.

Aktuell befinden sich die Märkte noch im Bann der Entwicklung rund um die weltweiten Lockdowns und den damit verbundenen Unsicherheiten. Mittelfristig werden die Regierungen alles versuchen die Konjunktur wieder anzukurbeln. Dies wird wieder mit expansiver Geldpolitik und massiver Neuverschuldung einhergehen, was ab dem 2. Quartal 2021 zu steigenden Inflationsraten führen könnte. Damit wären weitere Preissteigerungen in den Edelmetallen und den Rohstoffen zu erwarten.

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